Keine Einzelgräber mehr

22.11.2016

Gemeinderat Wald überarbeitet die Friedhofssatzung

Urnenerdgräber will die Gemeinde Wald in einem Bereich des Friedhofs zukünftig zulassen. Damit das rechtlich Hand und Fuß hat, überarbeitete die Gemeinde ihre Friedhofssatzung und die Gebührensatzung dazu. Dies war Thema im jüngsten Gemeinderat.

In der Friedhofssatzung wurde die Möglichkeit der Einzelgräber gestrichen, nachdem in Wald niemand davon Gebrauch gemacht hatte. Als Grabarten gibt es jetzt noch Familiengräber und die neuen Urnenerdgräber. Die Größe und Art des Grabmals und der Grabeinfassung wurden neu geregelt. In der Gebührensatzung wurde festgelegt, dass für eine Urnengrabstätte 150 statt bisher 120 Euro zu bezahlen sind. Die jährlichen Unterhaltsgebühren für den Friedhof wurden auf acht Euro sowohl für einzeilige Familiengräber als auch für Urnengräber festgelegt. Gerade für letztere sei diese Gebührenhöhe gerechtfertigt, denn sie liegen ganz hinten im Friedhof, so dass mehr Arbeit für das Schneeräumen auf die Gemeinde zukommt. Beide Satzungen wurden einstimmig beschlossen und sollen zum 1. Januar 2017 in Kraft treten. Im neuen Jahr werden die Gemeinden umsatzsteuerpflichtig für alle Umsätze ab dem 1.1.2017. Vorerst können sie aber die alte Rechtslage beibehalten, wenn sie eine entsprechende Erklärung abgeben. Die Gemeinde Wald folgte nun der Empfehlung des Bayerischen Gemeindetags und gab eine solche Erklärung ab. Diese steht unter dem Vorbehalt des Widerrufs, falls ein gemeindliches Vorhaben ansteht, für das die Gemeinde vorsteuerabzugsberechtigt ist. Die Entscheidung fiel einstimmig.

Vorschläge für Ehrenamtskarte

Aus verschiedenen Vorschlägen von Vereinen und Institutionen wählte der Gemeinderat acht Personen aus, die dem Landkreis zur Verleihung der Ehrenamtskarte vorgeschlagen werden. Wie berichtet, soll das Personal der Fachstelle zur Vermeidung von Obdachlosigkeit in Marktoberdorf aufgestockt werden. Weil die Stelle durch die Gemeinden mitfinanziert wird, musste sich der Gemeinderat damit befassen Bereits in seiner letzten Sitzung stimmte er der Aufstockung zu und erhöhte den Walder Anteil von 28 auf 59 Cent pro Einwohner.

Neue Straße heißt Bruckanger

Die Erschließungsstraße im Erweiterungsbereich des Baugebiets Steinbichl wurde in der zurückliegenden Sitzung des Gemeinderats zur Ortsstraße gewidmet und erhielt den Namen Bruckanger. Gleichzeitig wurde ein Teil des öffentliche Fuß- und Waldwegs, soweit er im Osten an das neue Baugebiet angrenzt, zur Ortsstraße aufgestuft und ebenso benannt. (hie)

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