Wald investiert in Breitband, Feuerwehr und Grunderwerb

22.05.2017

Gemeinderat Haushaltsplan für 2017 einstimmig verabschiedet

Wald Fast zwei Millionen Euro hat Wald im vergangenen Jahr investiert, im Haushalt 2017 sind erneut mehr als 1,7 Millionen Euro an Investitionen vorgesehen: Etwa für die Breitbandversorgung, für Grunderwerb zur Erweiterung des Gewerbegebiets und für die Beschaffung eines neuen Feuerwehrautos. Das hat die Gemeinde finanziell durchaus im Kreuz: Die Steuereinnahmen sprudelten 2016 kräftig und übertrafen den Haushaltsansatz. Zudem verkaufte die Gemeinde zahlreiche Baugrundstücke. So konnte sie ihrer Rücklage ein schönes Sümmchen zuführen und hat nun eine gute Grundlage für weitere Investitionen. Darüber hinaus hat die Gemeinde jahrelang solide gewirtschaftet und sich eine gute Ausgangslage geschaffen.

Im Verwaltungshaushalt, in dem die „laufenden Geschäfte“ abgewickelt werden, kann sich Wald auch heuer über gute Steuereinnahmen und eine ordentliche Schlüsselzuweisung vom Freistaat freuen. Die bei weitem größte Ausgabe ist hier die Kreisumlage. Der Gemeinde werden nach Abzug aller Ausgaben fast eine Viertelmillion Überschüsse bleiben, die sie dem Vermögenshaushalt zuführen und für Investitionen nutzen kann. Damit sowie mit den Zuschüssen zum Breitbandausbau, den Einnahmen aus dem Verkauf weiterer Bauplätze sowie aus den Abrechnungen des Gewerbegebiets und mit einer Entnahme aus der allgemeinen Rücklage von einer halben Million Euro sind die Investitionen schon zum Großteil abgedeckt. Eine Kreditaufnahme ist für 2017 nicht geplant.

Armin Ott, der Nachfolger des scheidenden Kämmerers Bernhard Gantner, zeigte auf, dass die Abwasserbeseitigung heuer wie schon 2016 rote Zahlen schreibt. Falls sich das in den Finanzplanungsjahren 2018 bis 2020 nicht ändert, wird eine Neukalkulation notwendig werden. Das Bestattungswesen ist kostendeckend kalkuliert. Die drei gemeindlichen Photovoltaikanlagen steuern wie jedes Jahr ein kleines Plus zum Haushalt bei. Die gemeindlichen Steuersätze bleiben unverändert. Mit 670 Euro pro Einwohner liegt Wald mit seiner Steuerkraftzahl damit etwas unter dem Landesdurchschnitt und belegt im Landkreis die Rangziffer 30 von 45 Gemeinden. Für die kommenden beiden Jahre prognostizierte Ott weitere Steigerungen.

Laut Finanzplanung wird es in den kommenden Jahren wieder ruhiger zugehen: Dann soll auch die Verschuldung, welche Ende des Jahres bei 676 Euro pro Einwohner liegen wird, kontinuierlich weiter abgebaut werden. Nächstes Jahr könnte eines der langfristigen Waldhalla-Darlehen abgelöst werden. Das würde den Schuldenabbau beschleunigen. (hie)

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